| Veranstaltung: | LDT 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 23. Gemeinschaftsübergreifende Leitungskräfteausbildung |
| Antragsteller*in: | JRK-Landesleitung (JRK-Landesleitung) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 23.02.2026, 12:37 |
A5: Novellierung der gemeinschaftsübergreifenden Leitungskräfteausbildung
Antragstext
Der Landesdelegiertentag des Jugendrotkreuzes Rheinland-Pfalz beauftragt die
JRK-Landesleitung ein Konzept zu erarbeiten, wie die gemeinschaftsübergreifenden
Module die Gruppenleitungs- und Jugendleitungsausbildung sinnvoll ergänzen
können.
Begründung
2019 hat das Deutsche Rote Kreuz entschieden, dass deutschlandweit alle Leitungskräfte aller Gemeinschaften eine gemeinsame Ausbildung erhalten sollen. Diese Ausbildung wird in einer gemeinsamen Ausbildungsordnung geregelt. Die Ausbildungsordnung verfolgt das Ziel, Ausbildungen im DRK besser aufeinander abzustimmen und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Gemeinschaften zu stärken. Einheitliche Module sollen dazu beitragen, dass Erfahrungen, Wissen und Kompetenzen leichter übertragen werden können, unabhängig davon, in welchem Bereich des DRK man sich engagiert. Für das Jugendrotkreuz ist dabei besonders wichtig: Die zielgruppengerechte Ausbildung der Gruppen- und Jugendleitungen bleibt weiterhin unverzichtbar, um die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen gut und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Module der Gemeinschaftsübergreifenden Leitungskräfteausbildung ersetzen diese Angebote nicht, sondern ergänzen es sinnvoll, zum Beispiel durch übergreifende Themen, die für viele Bereiche im DRK relevant sind. Bereits seit 2024 arbeiten alle Gemeinschaftsleitungen an der Umsetzung der Ausbildungsordnung. Der JRK-Landesausschuss wurde fortlaufend über den Stand der Entwicklungen informiert und konnte die Planungen entsprechend begleiten. In der aktuellen Phase geht es nun darum, auch den Landesdelegiertentag einzubeziehen, um das weitere Vorgehen im Jugendrotkreuz abzustimmen und gemeinsam festzulegen. Damit wird sichergestellt, dass die besonderen Anforderungen und Strukturen des Jugendrotkreuzes angemessen berücksichtigt und die nächsten Schritte transparent sind.