| Veranstaltung: | LDT 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 24. Jugendliche in den Gemeinschaften |
| Antragsteller*in: | JRK-Landesleitung (JRK-Landesleitung) |
| Status: | Eingereicht |
| Antragshistorie: | Version 2 |
A3: Jugendliche in den Gemeinschaften
Antragstext
Der 36. JRK-Landesdelegiertentag bekennt sich zu der Aufgabe des Jugendrotkreuz
Nachwuchsarbeit für das DRK als eigenständiger Jugendverband zu betreiben.
Hierfür sollen Jugendliche für die zahlreichen Einsatz- und Tätigkeitsgebiete im
DRK stärker sensibilisiert werden. Das Jugendrotkreuz erkennt dafür die
Notwendigkeit der partnerschaftlichen und gemeinschaftsübergreifenden
Zusammenarbeit an. Aus diesem Grund spricht sich der 36. JRK-
Landesdelegiertentag für die Stärkung der gemeinschaftsübergreifenden
Zusammenarbeit in allen DRK-Gliederungsebenen aus. Die JRK-Leitungskräfte auf
Bezirks- und Kreisverbandsebene forcieren den Austausch und die Vernetzung
zwischen allen Leitungskräften, um den Bedarfen und Bedürfnissen des
Gesamtverbandes bestmöglich gerecht zu werden und den Übergang von Kindern und
Jugendlichen in andere Bereiche des DRK bestmöglich zu gestalten.
Begründung
Das Wirken des Gesamtverbandes lebt von der Vielfalt der Gemeinschaften in den jeweiligen DRK-Gliederungen. Vielfalt ist eine Stärke, die jedoch nur dann ihre volle Wirkung entfalten kann, wenn alle über die Grenzen einzelner Gemeinschaften hinweg zusammenarbeiten. Als Jugendrotkreuz ist es unsere Aufgabe, die vielfältigen Interessen von Kindern und Jugendlichen im Gesamtverband bestmöglich zu vertreten. Um diesem Auftrag nachkommen zu können, ist eine enge Vernetzung mit den weiteren Gemeinschaften des DRK unverzichtbar. So wird die Möglichkeit gestärkt Engagementfelder von jungen Menschen gemeinschaftsübergreifend zu identifizieren, weiterzuentwickeln und zu verbessern. Mit dieser Antragsvorlage setzt das Jugendrotkreuz Rheinland-Pfalz die Bedeutung der gemeinschaftsübergreifenden Zusammenarbeit in den Fokus. Kooperationen vor Ort sollen gefördert werden, Synergien nutzbar gemacht und die gemeinsame Verantwortung für die Verbandsarbeit gestärkt werden. Dieses Vorgehen stellt die Handlungsfähigkeit unseres Verbandes auch zukünftig sicher.